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Josef-Lauten-Stiftung

Geschichte

Die offizielle Stiftungsurkunde, ausgefertigt vom Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen, datiert vom 11. Juli 1990. Satzungsgemäß initiierte die Stiftung seither in enger Gemeinschaft mit der Fachhochschule Lippe in Detmold, Studiengang Innenarchitektur, und der Fachschule des Möbelhandels in Köln, Design- und Marketing-Wettbewerbe, um die Studierenden zu fördern.

Nach Gründung der Stiftung nahm am 17. Dezember 1990 das Kuratorium mit seinem Vorsitzenden Mathias A. Wiemann die Arbeit auf. Stellvertretender Vorsitzender wurde Heinrich Siebert. Zum Kuratorium gehörten weiterhin Prof. Felix Nitsch für die Fachhochschule Lippe, Frau Oberstudiendirektorin Waltraud Stienecke für die MÖFA und der Stifter Josef Lauten.

In dieser ersten Kuratoriumssitzung wurde damals der Arbeitsplan festgelegt, wonach im jährlichen Wechsel zwischen den beiden Institutionen in Detmold und Köln Förderungsaktivitäten veranlasst werden. Dennoch ist aller Anfang schwer. Die ersten zwei Jahre dienten allein der konstruktiven Konzeption, um den Mittelfluss zu systematisieren. Die Ansätze der Design- und Marketing-Wettbewerbe mussten semesterkonform geplant werden, um in die üblichen Abläufe zu passen.

Der erste Design-Wettbewerb an der Fachhochschule Lippe wurde schließlich 1992 von Prof. Jacob, dem Nachfolger im Kuratorium von Prof. Nitsch, gestartet.

Im Jahr 1993 verstarb der Stifter Josef Lauten. Sein Sohn Hans-Dieter Lauten, der von Anfang an als geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung agiert hatte, setzte die Arbeit der Stiftung unverändert fort. Franz Hampel wurde zum stellvertretenden Vorstandsmitglied der Stiftung bestellt.

Zur Kuratoriumssitzung am 3. Februar 1994 trat Oberstudiendirektor Dipl.-Handelslehrer Manfred Strauch die Nachfolge der in Ruhestand gegangenen Frau Stienecke an. Mit diesem Wechsel wurde erstmalig auch die MÖFA in die Aktivitäten mit einbezogen.

Im Laufe des Geschäftsjahres 1997 legte der langjährige stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende Heinrich Siebert sein Amt wegen Erreichung der Altersgrenze nieder. Ihm folgte als Repräsentant des Handels Heinz Schäfer, Düren. Mathias A. Wiemann wurde durch die Neuzusammensetzung des Kuratoriums in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Heinz Schäfer wurde stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender.

Natürlich gab es im Jubiläumsjahr 2000 ein besonderes Geschenk für die Stiftung: Die aus der Gala des GARANT-MÖBEL Partnerforums im November 1999 eingegangenen Erlöse flossen der Stiftung zu, um mit neuen Impulsen ins neue Jahrzehnt der Stiftungsarbeit starten zu können.

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